Bahnprivatisierung verhindern

Der Verkehrsmarkt benachteiligt die Schiene und bevorzugt Verkehrsarten, die das Klima und die Umwelt stark belasten. Das wurde bereits 1992/1993 im Vorfeld der Bahnreform kritisch bilanziert. Damals wurde in allgemeiner Form zugesagt, diese Verzerrung zu Ungunsten der Bahn zu korrigieren. Doch es kam nicht zu entsprechenden Korrekturen. Im Gegenteil. Die Billigfliegerei, der Billigbus und der Billig-Lkw kamen als unlautere Konkurrenz zur Schiene hinzu. „Bahnprivatisierung verhindern“ weiterlesen

Alle Verkehrswendemodelle sind ein Denkfehler

Die Reise mit dem  Elektroauto führt (unter anderem klimapolitisch) in die Sackgasse. In welcher Weise werden Autos mit Elektromotor anstelle von Autos mit Explosionsmotor die Konkurrenzsituation in der Weltautobranche verändern? „Alle Verkehrswendemodelle sind ein Denkfehler“ weiterlesen

Die Bahn – Falsche Weichenstellung von 1993/94

Eine große Mehrheit der Bevölkerung lehnt jede Privatisierung der Bahn ab und kritisiert den heutigen desolaten Zustand der Bahn völlig zu Recht. „Die Bahn muss wieder ins öffentliche Recht und gemeinnützig werden, beispielsweise mit einer Anstalt öffentlichen Rechts. Ihr oberstes Ziel muss es sein, einen sicheren, zuverlässigen und bezahlbaren Verkehr für alle Menschen im Land zu bieten anstatt scheinbare Gewinne auszuweisen. Nur eine gut funktionierende Bahn kann immer mehr Menschen vom Umstieg überzeugen und damit einen wichtigen Beitrag gegen den Klimawandel leisten.“ „Die Bahn – Falsche Weichenstellung von 1993/94“ weiterlesen

Züge fahren seit Jahren über abrissreife Brücken

Privatisierung und Schuldenbremse zeigen ihre Wirkung. Bald wird der schwarzen Null im Staatshaushalt die schwarze Null an Infrastruktur gegenüberstehen. Dann hinterlassen „wir“ unseren Kindern zwar keine Schulden aber auch keine Eisenbahn, keine Schulen, keine Straßen, nichts. Nur eine Null.

Die Bahn kommt irgendwann – Preise rauf – Pünktlichkeit runter

„Das Preissystem der DB AG gleicht immer mehr einem Sonderposten-Höker für Gelegenheitskäufer, nur teurer. Die Tarife haben immer weniger zu tun mit einem Mobilitätsdienstleister für Menschen, die zu einem bestimmten Zweck und einer bestimmten Zeit von A nach B wollen. Viele möchten nicht vom Stammkunden zur Schnäppchenjäger(in) umerzogen werden.“ „Denn während der Normalbetrieb kaputtgespart wurde, legt der bundeseigene Konzern bei Großbaustellen eine unverantwortliche Risikobereitschaft an den Tag.“ Der materielle Schaden wird auf gut eine Milliarde Euro geschätzt.. „Die Zeche zahlen Steuerzahler und Fahrgäste.“ „Die Bahn kommt irgendwann – Preise rauf – Pünktlichkeit runter“ weiterlesen

Stuttgart 21 ist ein Wurmbau zu Babel

Es gibt neue Zahlen zu Stuttgart 21. Zuständig ist bei der Bahn übrigens ein „Infrastruktur-Vorstand“ namens Ronald Po-Falla, ja, richtig, ein Politiker auf einer Altenteil-Austragstelle. 8,2 Milliarden Euro soll er nun kosten, der neue Bahnhof, und schon 2025 soll er fertig werden. Ursprünglich (1995) sollte der Bahnhof 2,46 Milliarden Euro kosten, bei Baubeginn 2010 waren es schon 4,088 Milliarden (damals noch ohne Po-Falla). Fertigwerden sollte das Ding 2019. Was Po-Falla als obersten Bauaufseher der Deutschen Bahn AG qualifiziert? Ein Studium der Sozialpädagogik und ein weiteres in Rechtswissenschaften. Er ist also ein geradezu merkelhafter Fachmann. Die Prognosen zu Kosten, Leistung und Zeitplan von Vieregg & Rössler erwiesen sich später als zutreffend, die von der DB-Bahn dagegen immer als falsch. Der Aufsichtsrat wertet aber lieber die politischen alternativen Fakten der Bahn. „Stuttgart 21 ist ein Wurmbau zu Babel“ weiterlesen

Die Bahn kommt … irgendwann

Die Deutsche Bahn AG hat eine neue Vorzeigestrecke von Berlin nach München eröffnet. Dort fahren hin und wieder die modernsten Züge des Unternehmens, und wenn sie tatsächlich fahren, schaffen sie die Strecke in vier Stunden. Allerdings merkt man deutlich, daß wir nicht in Japan sind. Dort kann man nach dem Shinkansen die Uhr stellen, während der merkeldeutsche ICE 3 „Sprinter“ schon mal ein einstündiges Nickerchen zwischendurch einlegt und die Einhaltung des Fahrplans ein Lotteriespiel darstellt. Bei den Pannen, die bei der Eröffnung dieser ICE-Prestigestrecke aufgetreten sind, hätte es in Japan einen neuen Bahnchef gegeben.