W.A.R.

Die ArbeiterInnen nähren den Imperialismus mit ihrer Arbeitskraft. Auf eine einzige Idee sollen Arbeiter und Arbeiterinnen daher nie kommen, gemeinsam zur selben Zeit die Arbeit nieder zu legen. Egal welcher Konzern oder welches Unternehmen oder welche Behörde, alle könnten schon morgen still stehen. Damit es aber nie dazu kommt, spielen die Medien die wichtigste Rolle der Manipulationsübertragung und Weiterleitung.

Das Alle gut leben, dass ist nicht gewollt. Das alle gut leben, so wie sie leben wollen, ist nicht gewollt.

Heuschrecken sind wieder am Werk

Betriebe dienen für sie nicht mehr der Produktion von Gütern sondern sind in ihren Augen reine Anlageobjekte, die im Interesse der Anleger möglichst schnell hohe Renditen erzielen müssen. Die Werke Krupp und Thyssen sind 200 bzw. 120 Jahre alt. Sie sind Teil der Geschichte der Industrialisierung Deutschlands. „Der Anlagefokus“ bei Cevian „ist auf fünf bis sieben Jahre ausgerichtet“. In dieser Zeit heißt es, soviel Gewinn wie möglich herausschlagen und dann weiterverscherbeln. Die wirtschaftlichen und sozialen Folgen interessieren Cevian nicht.

Stuttgart 21 ist ein Wurmbau zu Babel

Es gibt neue Zahlen zu Stuttgart 21. Zuständig ist bei der Bahn übrigens ein „Infrastruktur-Vorstand“ namens Ronald Po-Falla, ja, richtig, ein Politiker auf einer Altenteil-Austragstelle. 8,2 Milliarden Euro soll er nun kosten, der neue Bahnhof, und schon 2025 soll er fertig werden. Ursprünglich (1995) sollte der Bahnhof 2,46 Milliarden Euro kosten, bei Baubeginn 2010 waren es schon 4,088 Milliarden (damals noch ohne Po-Falla). Fertigwerden sollte das Ding 2019. Was Po-Falla als obersten Bauaufseher der Deutschen Bahn AG qualifiziert? Ein Studium der Sozialpädagogik und ein weiteres in Rechtswissenschaften. Er ist also ein geradezu merkelhafter Fachmann. Die Prognosen zu Kosten, Leistung und Zeitplan von Vieregg & Rössler erwiesen sich später als zutreffend, die von der DB-Bahn dagegen immer als falsch. Der Aufsichtsrat wertet aber lieber die politischen alternativen Fakten der Bahn. „Stuttgart 21 ist ein Wurmbau zu Babel“ weiterlesen

Cashmaschine Politik

Guy Verhofstadt, Vorsitzender der Liberalen im Europäischen Parlament (ALDE) und ehemaliger belgischer Premierminister, taucht in den Paradise Papers auf. „Mit Guy Verhofstadt gerät der nächste Spitzenpolitiker in den Sog der Paradise Papers. Er befindet sich damit in „asozialer Gesellschaft“. „Cashmaschine Politik“ weiterlesen