Zum Weinen Selbstmord auf Raten

Die SPD verliert nach den neuesten Umfragen immer weiter an Zustimmung – und macht weiter so, als wäre nichts gewesen. Es ist zum Weinen. Die „FAZ“ analysiert die Lage der SPD besser als der gesamte Parteivorstand. Sie schreibt: „Die Partei hat eine Glaubwürdigkeitskrise, und was für eine… Die SPD erscheint als Partei, die nicht weiß, wohin sie will, die gespalten ist, kein Glück mit ihrem Führungspersonal hat und bei Themen, die den Leuten nicht auf den Nägeln brennen, so tut, als hänge davon Deutschlands Zukunft ab.“ So ist es. Kinderarmut, Altersarmut, Niedriglohnsektor, Werkverträge, Leiharbeit, unsichere Arbeitsverhältnisse, steigende Mieten, – nirgendwo setzt die SPD etwas auf die Tagesordnung, geschweige denn etwas durch, was die Lebensbedingungen der Menschen entscheidend verbessert. Vielmehr hat sie in den letzten Jahren vieles durchgesetzt, was die Lebensbedingungen von Millionen Menschen verschlechtert hat.

Man kann nur hoffen und beten, dass die SPD-Mitglieder diesen Selbstmord auf Raten noch stoppen.

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