Antisemitismus

Warum wurde 1948 kein arabischer Staat in Palästina gegründet?

Die {radikal-islamistischen} Muslimbrüder hatten schon in den Dreißigerjahren antisemitische Kampagnen initiiert und von deutschen Nazi-Agenten Gelder erhalten. Bei Kriegsende waren sie die mit Abstand größte und kampfstärkste ägyptische Gruppierung. 1945 verfügten sie über 1.500 Zweigstellen und 500.000 Mitglieder. Diese Anzahl soll sich bis 1948 verdoppelt oder gar verdreifacht haben.

Obwohl Amin al-Husseini (Mufti) auf Anweisung der ägyptischen Behörden Palästina nicht einmal betreten durfte, war er mit diesem Liga-Beschluss (Bludan-,Diktat‘ ) als neuer Führer der palästinensischen Araber inthronisiert und erhielt Zugriff auf ein Budget in Höhe von jährlich 10.000 Britische Pfund.

‚Dieser Held‘, schrieben sie 1946,’bekämpfte den Zionismus mit der Hilfe von Hitler und Deutschland. Hitler und Deutschland sind gegangen, doch Amin el-Husseini wird den Kampf fortsetzen.‘

Es gab 1947/48 keinen Automatismus, der den Krieg und damit die Flucht und Vertreibung palästinensischer Araber unvermeidlich machte. Es waren die arabischen Führer, die diesen Weg der Zerstörung wählten – und zwar aus eigenen Stücken. Keine „imperialistische” oder „zionistische” Macht hatte sie hierzu gedrängt. Um die Chancen eines arabisch-palästinensischen Staates stand es Ende 1947 besser, als jemals zuvor und jemals danach. Leider wurde diese Chance nicht genutzt. Leider hatte die Zerstörung des ganz jungen Israel Vorrang.« Quelle: von Manfred Zieran

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.