Systemmedien und unsere Rente

In den Systemmedien steht täglich, dass die gesetzliche Rente, jedes Jahr mit 100 Milliarden Euro, aus Steuermitteln subventioniert wird. Das sind Fake News. Wie stark muss der Druck eigentlich sein, wenn Medienvertreter, deren Aufgabe die Aufklärung der Öffentlichkeit sein sollte, nicht wagen, das Offensichtliche auszusprechen. 

Die GRV ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Selbstverwaltung, die allerdings von der Politik total missachtet wird Die Tatsache, dass sowohl die Politik als auch die Justiz die Offenlegung von versicherungsfremden Leistungen praktisch verhindern, zwingt die Frage auf, wer von dem Zustand profitiert. So hat zum Beispiel die Bundesregierung zuletzt am 10.11.2005 in der Bundestagsdrucksache 16/65 (S. 331) bestätigt, dass die nicht durch Bundeszahlungen ersetzten versicherungsfremden Leistungen in Renten-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung 65 Milliarden Euro pro Jahr betragen. 

Das ist praktisch ein Sondersteuertopf, für den ausschließlich Beitragszahler und Rentner aufkommen. Umgekehrt heißt das, dass insbesondere Politiker, höhere Beamte und Richter erheblich davon profitieren, hierfür nicht zur Kasse gebeten zu werden. Nur soll mit allem Mitteln verhindert werden, dass die Verwalter wirklich alle Ausgaben bilanzieren müssen, so wie es jeder andere Treuhänder fremder Gelder muss. Der Gesetzgeber könnte ohne weiteres die gRV verpflichten die versicherungsfremden Leistungen sachgerecht zu berechnen. Der Gesetzgeber will das aber nicht, denn so kann er endlos darüber debattieren und nebenbei die Rentenkasse plündern. Ein System bei dem es um hunderte von Milliarden Euro geht und die Basis hierfür aus raten und schätzen besteht, disqualifiziert sich selbst. Hier wird der Manipulation und Betrug, Tür und Tor geöffnet. Die Rate- und Schätzwerte, werden von denen eingebracht, die davon profitieren.

Der Wirtschaftsweise Prof. Peter Bofinger hat Mitte 2011 in einem Interview u. a. die versicherungsfremden Leistungen angesprochen:[1] Ein zentrales Problem sei es, dass die sozialen Sicherungssysteme zur verdeckten Besteuerung verwendet würden.

Nach den Zahlen der Deutschen Rentenversicherung Bund betrugen die versicherungsfremden Leistungen im Jahr 2009 nach der ursprünglichen Definition des VDR 47,3 Mrd. Euro. Unter Hinzunahme der Transferleistungen erhöht sich dieser Betrag sogar auf 61,6 Mrd. Euro.[2].

Haben die denn alle nach unwissenschaftlichen Methoden gearbeitet?

[1] VDI-Nachrichten im Internet am 2.8.2011 unter
vdi-nachrichten. com / artikel/ Die-Loehne-muessen-wieder-steigen/19726/1.
[2] Deutsche Rentenversicherung, Heft 1, März/April 2012, S.

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