WOHNUNGSKONZERNE ENTEIGNEN

FDP will Artikel 15 des Grundgesetzes streichen und Bodo Ramelow (Die Linke) grätschte seiner Partei von hinten in die Beine.

Sage noch einer, es sei ganz sinnlos, ab und an mal demonstrieren zu gehen.

Marlies Sommer vom Bündnis gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn, das die Demo am Samstag organisiert, sagte am Freitag gegenüber jW, es gehe darum, »eine Wohnung zu haben, die wir bezahlen können«. Die Löhne könnten bei den Mietsteigerungen »nicht im geringsten mithalten«, gebaut werde »fast nur im Hochpreissegment«. Sie kritisierte die »CSU und andere Verteidiger des Immobilienmarktes«, die »lieber in die antikommunistische Mottenkiste« griffen, statt sich mit den Forderungen der Demonstranten auseinanderzusetzen. Die »unsolidarischen Äußerungen« Ramelows zeigten, dass »wir uns außerparlamentarisch zusammenschließen und organisieren müssen, wenn wir der Verdrängung und dem Mietenwahnsinn etwas entgegensetzen wollen«.

Mein Fazit, Miethaikonzerne uam. scheren sich nicht um gewachsene Nachbarschaften und lokale Kulturen.

»Pears Global« als Beispiel, ist eines der intransparentesten Immobilienunternehmen Berlins und mit etwa 6.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten gleichzeitig eines der größten. Wir haben bei unserer Veranstaltung gezeigt, wie das System von Briefkastenfirmen in Luxemburg, Zypern und anderswo funktioniert und wie damit der Immobilienbestand in Berlin verwaltet wird. Wir können jetzt eindeutig den Nachweis darüber erbringen, dass unser offizieller Eigentümer – eine Briefkastenfirma in Luxemburg – zu »Pears Global« gehört. Das herauszufinden, war gar nicht so einfach: Die Spur führte nach London über weitere Zwischenstationen in Zypern und auf den Britischen Jungferninseln.

Fußnote:

Quelle: junge Welt

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