Arbeitskräftezuwanderung in einen schrumpfenden Arbeitsmarkt

Die Arbeitslosenzahl liegt offiziell über 3 Millionen und real sicher über 4 Millionen; die Löhne in Deutschland sind viel zu niedrig; die deutsche Wirtschaft befindet sich seit einem Jahr in der Rezession, die Kurzarbeiterzahl steigt monatlich und alle paar Tage kündigt ein Großunternehmen den Abbau von Tausenden Fachkräften an; und trotzdem fordert das IAB (Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung) ungerührt eine jährliche Nettozuwanderung von 400.000 (!!) ausländischen Arbeitskräften, für die es keine Jobs gibt?

Gleichzeitig warnt Direktor des IABs Herr Fitzenberger dringend vor einer Erhöhung des viel zu niedrigen Mindestlohns, was doch bei einem tatsächlichen Arbeitskräftemangel das Normalste von der Welt wäre. Kann es sein, daß der Herr von der IAB einfach nur ein Arbeitgeberlobbyist ist und das Arbeitgeberinteresse an einer möglichst hohen Arbeitslosenzahl und möglichst niedrigen Löhnen propagiert? Gleichzeitig – mitten in der Rezession – wirbt Angela Merkel in Indien um noch mehr Arbeitskräftezuwanderung in einen schrumpfenden Arbeitsmarkt. Was soll das?

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