Grundrente = Respektlos-Rente

Was die SPD als „Respektrente“ verkauft, ist streng genommen ein Witz. Sollte die Grundrente in der geplanten Form durchkommen, bekämen die Empfänger dieser steuerfinanzierten Leistung gerade einmal 880 Euro Rente pro Monat. Die Armutsgefährungsschwelle liegt bei 1.050 Euro. Berechtigt sind aber wohlgemerkt nur Personen, die mindestens 35 Jahre zu einem Minilohn gearbeitet und in die Rentenkasse einbezahlt haben. Das dürfte bei den wenigsten der nun von der CDU ins Feld geführten „Zahnarztfrauen“ der Fall sein.

Die SPD, so scheint es, kann sich nicht entscheiden, ob sie wie üblich rechtzeitig umfallen oder diese Gelegenheit nutzen soll, um unter günstigen Bedingungen aus der Koalition mit CDU und CSU auszusteigen. Aber selbst das kriegt sie nicht hin, denn die meisten wollen noch an der Macht bleiben, andere hinzu nominieren, damit alle ihre Pfründe sichern können.

Matthias W. Birkwald, rentenpolitischer Sprecher der Linksfraktion, erklärte am Montag, mindestens drei Millionen Rentnerinnen und Rentner, »die über Jahrzehnte im Niedriglohnsektor schuften mussten«, seien »nur noch genervt von der ständigen Verschieberei und dem Koalitionshickhack«. Die Lebensleistungen dieser Menschen würden gegen Unternehmenssteuern ausgespielt. Das sei ein »unwürdiges Spiel«. Birkwald forderte die Bundeskanzlerin auf, von ihrer Richtlinienkompetenz in dieser Frage zugunsten der bis zu drei Millionen Betroffenen Gebrauch zu machen. Eine Bedürftigkeitsprüfung würde Millionen Menschen »aufs Sozialamt zwingen«

Mein Fazit: Milliarden werden für E-Autos als Subvention locker gemacht, aber für die arbeitende Bevölkerung hat sie nicht mal Geld für eine Grundrente. Auch wer Kinder erzogen und Angehörige gepflegt hat, sollte diese Grundrente bekommen, nicht nur Personen, die 35 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt haben. Leider wird auch in der Partei DIE LINKE immer noch die bezahlte Erwerbsarbeit vor die Carearbeit gestellt. Der Begriff „Arbeit“ muss in Zukunft völlig neu definiert und bewertet werden.

Matthias W. Birkwald, rentenpolitischer Sprecher der Linksfraktion muss sagen das es eine Respektlos-Rente ist und das wir wieder eine Rente haben müssen die den Beitragszahlern gerecht wird und somit über dem Sozialsatz liegen muss. Weiterhin braucht es eine Rentenreform sowie eine komplette Sozialreform der Sozialversicherungen. Die Freibetragsgrenze muss abgeschafft werden und alle müssen verpflichtet werden in die Sozialversicherungen einzuzahlen. Dies muss eine ERNSTE Forderung der Partei Die Linke sein, denn alles andere ist Heuchelei. 100% Sozial bedeutet für mich auch 100% beteiligen sich am Sozialsystem.

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