Berufsverbot vor Kadi

Wegen Verbots religiöser Symbole im Schuldienst bekam muslimische Informatikerin keine Stelle als Lehrerin.

Gilt die Religionsfreiheit auch im Staatsdienst, oder müssen Angestellte dort auf Symbole ihres Glaubens verzichten? Darüber verhandelte am Donnerstag das Bundesarbeitsgericht in Erfurt. Eine Informatikerin hatte das Land Berlin 2017 verklagt, weil sie in einem Bewerbungsverfahren für den Schuldienst nicht berücksichtigt worden war. Die Muslimin hatte angegeben, das Kopftuch im Unterricht nicht ablegen zu wollen. Das verstößt aber gegen das Berliner Neutralitätsgesetz. Die Richter sollen nun entscheiden, ob die Frau diskriminiert wurde und ihr deshalb Schadensersatz zustehe.

Für mich gilt:
Alle religiösen Symbole, wie Kreuze und Kopftücher raus aus der Schule. Trennung von Staat und Kirche. Der Staat und die Menschenrechte bzw. Grundrechte in ihrer Gesamtheit stehen über den Religionen. Religionsfreiheit ist ein wichtiges Grundrecht, aber die Ausübung einer Religion ist Privatsache.
Menschen, die für den Staat arbeiten, müssen ihre Religion vor der Tür der Staatsinstitutionen lassen, mindestens diejenigen, die Publikumsverkehr, Einfluss auf Auszubildende haben oder ähnliches.
Und Religionsunterricht auch raus aus der Schule und ersetzen durch einen Philosophieunterricht, der auch die Grundwerte aller Religionen allen Schüler*innen vermittelt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.